Kapitalmarktkommunikation – endlich tut sich was!

Mehrmals mussten wir kritisieren, dass es mit Blick auf den Veranstaltungskalender unserer Immofinanz, die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt nahezu gänzlich eingestellt wurde. Während andere Immobiliengesellschaften einen vollen Kalender hatten, war jener der Immofinanz gähnend leer.

Wir freuen uns, dass man sich unsere Kritik und Sorge mittlerweile zu Herzen genommen hat und nach Monaten der Stille endlich wieder Aktivitäten gezeigt werden.

http://immofinanz.at/de/investor-relations/kalender

Wir hoffen, dass diese Aktivitäten, die nach langer Zeit auch wieder ins Ausland (Amsterdam, London) führen, nicht wieder einschlafen.

 

Neue Leitung für das Österreich-Geschäft

Vor kurzem ernannte das Management unserer Immofinanz zwei neue Manager für das Österreich-Geschäft.

http://www.boerse-express.com/pages/2794925/newsflow

Wir wünschen den beiden „Neuen“ viel Erfolg und knüpfen daran die Hoffnung, dass Herr Traunfellner dieses mal ein glücklicheres Händchen als in seiner vorigen Position hatte: Als Verantwortlicher für das Asset-Management (in Österreich) unserer Immofinanz war der Erfolg angesichts der konstant hohen Leerstandsraten ausgesprochen bescheiden.

 

Der neue CA Immo-Aufsichtsrat

Die dieswöchige Hauptversammlung der CA Immo verlief einigermaßen turbulent – zumindest was den Tagesordnungspunkt „Aufsichtsratsbestellung“ betrifft. So wurde kurzerhand der Aufsichtsrat deutlich aufgestockt und ein neuer Aufsichtsratspräsident installiert.

http://kurier.at/wirtschaft/boerse-news/russen-kontrollieren-ca-immo/196.854.570

Die scheidende O1-Gruppe, die ihre Anteile ja zu einem sehr stolzen Preis an unsere Immofinanz verkaufte, installierte für die nächsten Jahre eine ganze Reihe von Vertrauensleuten im neuen CA Immo-Aufsichtsrat. Die russische Gruppe dominiert nun nach Belieben dieses Gremium.

Wir hoffen, das Management unserer Immofinanz ließ sich da kein Ei legen.

Derzeit ist alles ziemlich undurchsichtig und dem Börseplatz Wien nicht gerade dienlich, wie es dieser Kommentar im aktuellen „Börsenkurier“ nicht unzutreffend beschreibt:

böku

 

 

Immofinanz macht wieder in Wohnimmobilien

Einigermaßen erstaunt vernahmen den Hinweis eines Lesers auf eine Kleinstmeldung in der „Presse“ (Immobilienteil, 7. Mai 2016) Anfang dieser Woche:

geisberg

2 Jahre nach dem aus unserer Sicht völlig verunglückten BUWOG-Spin-Off und der seither von Alt-CEO und Neu-CEO gebetsmühlenartig vorgetragenen Strategie, künftig sich nur noch auf Retail und Büros zu konzentrieren, überrascht uns diese Rückkehr unserer Immofinanz auf den Wohnungsmarkt doch einigermaßen.

Gleich vorweg, wir halten das für keine gute Idee – egal ob man daran denkt, diese dann zu verkaufen oder zu vermieten. (Die gesamte hausinterne Expertise dafür wurde ja mit dem BUWOG-Spin-Off aufgegeben).

Es gab schon zahlreiche – zumindest aus unserer Sicht – unmotivierte Immobilienverkäufe. Ausgerechnet hier entscheidet man sich nicht für einen Verkauf der Büroimmobilie sondern für den Umbau zu Wohnungen?

Wir verstehen das nicht und ersuchen um Erklärung, ob hier schon wieder eine Strategieänderung bevorsteht?

 

 

Der Vermietungsgrad steigt leicht

Heute früh hat unsere Immofinanz bekannt gegeben, dass es offenbar gelungen ist, zum Ende des laufenden Geschäftsjahres den Vermietungsgrad nach Jahren der Rückläufigkeit (bzw bestenfalls der Stagnation) erstmals wieder leicht anzuheben.

http://immofinanz.at/de/investor-relations/meldungen/corporate-news/immofinanz-steigerte-vermietungsgrad-des-bueroportfolios-deutlich-plus-sieben-prozentpunkte-auf-82/ID12581

Bereits vor einiger Zeit wurde das seitens Dr. Schumy angekündigt. Im Unterschied zum Ankündigungsweltmeister und Umsetzungszwerg Zehetner ist das einmal mehr positiv anzumerken.

Eine Schwalbe macht aber natürlich noch keinen Sommer, aber es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir warten gespannt auf Details und aussagekräftige Ländervergleiche.

Über Gagenkaiser und Umsetzungszwerge

Heutigen Medien entnehmen wir – wohl zum Ärgernis der allermeisten Aktionäre unserer Immofinanz – einmal mehr, wie sehr das Gagen-Füllhorn über den mehr als erfolglosen Alt-CEO Zehetner ausgeschüttet wurde:

Gagen

Unfassbare 3,7 Millionen Euro (inklusive skandalöserweise rückwirkend gewährter Millionenboni) für jemanden, der nur einen Scherbenhaufen hinterlassen und den Aktionären zwei dividendenlose Jahre beschert hat, hinterlassen uns jedes mal sprachlos.

Uns erscheint auch die Gage von Herrn BUWOG-Riedl als viel zu hoch. Er managt kein Industrieunternehmen sondern eine Wohnungsgesellschaft. Auch da passen die Relationen nicht. Allerdings hat Herr Riedl im Unterschied zu Dr. Zehetner eine akzeptable Performance vorzuweisen.

Gar nicht in den Rankings scheint jener Mann auf, der die Zehetner-Suppe auch weiterhin auszulöffeln hat. Dr. Schumy muss sich mit hinteren Rängen begnügen. Bei aller punktueller Kritik, die wir immer wieder haben: Dass er nur einen Bruchteil von Katastrophen-CEO Zehetner verdiente, ist obszön und skandalös.

 

Merger mit CA Immo könnte noch scheitern

Geschätzte Leser, im heutigen Wirtschaftsblatt ist ein überaus interessanter Artikel über die Sicht des CA-Immo-Vorstandes auf die angekündigte Verschmelzung dieses Unternehmens mit unserer Immofinanz zu lesen:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/4978767/Merger-ImmofinanzCAImmo-konnte-noch-scheitern

Zum Einen wird klar, dass man innerhalb der CA-Immo das Vorhaben von Dr. Schumy keineswegs so euphorisch sieht. Dies könnte die sehr unerfreuliche Konsequenz haben, dass der ohnehin schon überaus teure – möglicherweise zu teure – Deal noch einmal kostspieliger werden könnte.

Zum Anderen zeigt sich, dass die Gräben, die durch das Verschulden von Alt-CEO Zehetner aufgerissen wurden, noch immer nicht ganz überwunden scheinen: Bislang gab es auf Vorstandsebene offenbar noch keinerlei Kontakt zwischen beiden Unternehmen. Das ist nicht unbedingt das, was man gemeinhin als professionellen Zugang bezeichnen würde.

Wir hoffen, dass man hier besonnen ans Werk geht und man sich seitens unserer Immofinanz – wir wiederholen uns – wirkliche Profis und CA-Immo-Kenner ins Boot holt.

 

 

Mehr Fachleute für unsere Immofinanz

Angesichts des mittelfristig deutlich wachsenden Portfolios unserer Immofinanz sollte endlich in Angriff genommen werden, die fachliche Expertise deutlich zu steigern.

im letzten Jahr wurde dies – mutmaßlich dank der Herren Zehetner und Fries – anlässlich der außerordentlichen Hauptversammlung ja in fataler Weise unterlassen: Bereits damals wäre es sinnvoll gewesen, den Aufsichtsrat mit echten Experten zu ergänzen. Stattdessen wurde die Dominanz des Herrn Fries auch im Kontrollgremium einzementiert.

Das ist nun – angesichts der noch einmal gestiegenen Herausforderungen – dringendst nachzuholen.

Das selbe gilt für die operative Ebene. Es braucht dringend Experten, die das Portfolio der CA-Immo kennen und eine Verschmelzung auch effizient vorantreiben können.

Wir gehen davon aus, dass man seitens des Managements unserer Immofinanz hoffentlich so klug war, sich die Dienste von Herrn Ettenauer, der als Ex-CEO die CA-Immo wie seine Westentasche kennt, zu sichern. Falls dem nicht so sein sollte, empfehlen wir dringend, ihn oder eine vergleichbare Persönlichkeit an Bord zu holen.

Mit dem bestehenden Personal – vor allem auf Aufsichtsebene einschließlich des Präsidenten Knap – sehen wir die kommenden großen Aufgaben als kaum effizient bewältigbar an.

 

 

CA-Immo-Kauf: Investorenecho?

Das seitens des Managements unserer Immofinanz gestartete Beginn einer langsamen Verschmelzung der Unternehmen Immofinanz und CA Immo und der angekündigte mittelfristigte Ausstieg aus Russland, ist, wie wir hier erklärt haben, durchaus zu begrüßen.

Natürlich sind einige Punkte, vor allem die Höhe des Kaufpreises der Anteile, kritisch zu hinterfragen, aber vieles vom dazu seitens Dr. Schumy Gesagtem, hebt sich sehr positiv von seinem Vorgänger Zehetner ab.

Dies gilt auch für den Bericht – anlässlich einer Kleininvestorenveranstaltung im letzten „Börse-Express“.

http://www.boerse-express.com/cat/pages/2789567/fullstory

Warum man angesichts der Tragweite der Entscheidung abermals auf ein derartiges Nieschenmedium zurückgreift und – bitte nicht falsch verstehen – lokalen Miniveranstaltungen den Vorzug gegenüber richtigen Roadshows gibt, verstehen wir allerdings wiederum nicht. Leider ist die Kapitalmarktkommunikation nach wie vor ein Stiefkind unserer Immofinanz.

Vielleicht ist auch das ein Grund, warum institutionelle Investoren bzw. deren Berater bislang nur sehr verhalten auf die jüngsten Ereignisse reagiert haben. So bestätigten die Analysten der Societe Generale ihr bisheriges, niedriges Kursziel. Lediglich für die Raiffeisen Centrobank reichte es bislang immerhin zu einer moderaten Anhebung des Ziels auf immerhin wieder über 2 Euro.

Wir ersuchen das Management einmal mehr um eine wesentlich aktivere Kommunikation. Endlich wird ein Schritt aus der Zehetner-Misere gewagt. Das gilt es breit und über unsere Landesgrenzen hinaus zu verkaufen!

 

Trend-Interview Schumy

Geschätzte Leser,

eigentlich hätten wir an dieser Stelle vorgehabt, auf Analysteneinschätzungen zur aktuellen Entwicklung rund um unsere Immofinanz eingehen.

Aber wenn schon Dr. Schumy eines seiner sehr raren Interviews in richtigen Medien mit breiterer Wirkung (Den „Börse-Express“ lassen wir an dieser Stelle nicht gelten) gibt, wie heute im Wochenmagazin „Trend“, hat das natürlich Vorrang.

Herr Schumy sollte sich durchaus trauen, das öfter zu machen, denn das Interview ist durchaus interessant und aufschlussreich. (Leider noch nicht online). Seine Bestrebungen, die laufenden Zivilprozesse zu beenden sieht er als größten Erfolg des letzten Jahres – ein Faktum, das auch Lob von unserer Seite fand.

Interessant ist Schumys Begründung für das Zusammengehen mit der CA Immo:

size

Größe – gerade im Immobilienbereich – sei ein Asset. Ja, Herr Schumy. Wir teilen diese Ansicht!

Und wir freuen uns, dass Sie nun offenbar gegenüber Ihrem gleichermaßen lauten wie erfolglosen Vorgänger auch inhaltlich eine Schubumkehr vollzogen haben.

Unter Alt-CEO Zehetner ist ja bekanntlich die Größe unserer Immofinanz laufend geschrumpft. Immovilienverkäufe wurden – wie auf dieser Seite oft kritisiert – als Selbstzweck angesehen und möglicherweise dadurch auch zu billig durchgeführt.

Wir freuen uns, dass man sich nun endlich wieder besonnen hat und sich auf Wachstumskurs begeben will.