Archiv für den Monat: September 2017

Wandelschuldverschreibung 2018

am 20. September lud unsere Immofinanz Inhaber von Wandelanleihen 2018, diese in Immofinanz-Aktien (und BUWOG-Aktien zu tauschen)

https://www.immofinanz.com/de/investor-relations/meldungen/ad-hoc-meldungen/immofinanz-ag-laedt-inhaber-der-eur-515-1-mio-derzeit-ausstehend-eur-287-3-mio-wandelschuldverschreibung-2018-zur-abgabe-incentivierter-wandlungserklaerungen-ein/ID13383

Heute früh veröffentlichte unsere Immofinanz dann eine Zustimmungsrate von vorläufig 80 Prozent.

https://www.immofinanz.com/de/investor-relations/meldungen/corporate-news/immofinanz-ag-gibt-annahmequote-von-vorlaeufig-mehr-als-80-des-ausstaendigen-volumens-der-wandelschuldverschreibung-2018-im-rahmen-der-incentivierten-wandlungseinladung-bekannt/ID13387

Das ist aus unserer Sicht ein akzeptables Ergebnis. Dieses Signal ist kein Grund für Euphorie. Aber es entspricht den Erwartungen und wird von uns als zufriedenstellend gewertet.

 

Schumy-Interview

Dem Magazin „Börse Social“ stand CEO Schumy Rede und Antwort. Aus unserer Sicht lesenswert!

http://www.boerse-social.com/2017/09/18/immofinanz_schumys_plan_1

Über weite Strecken teilen wir die Aussagen von Dr. Schumy. Etwa lobt er sich zurecht für Strukturreformen innerhalb unserer Immofinanz (Stichwort Finanzierungsrestrukturierung). Auch teilen wir die Freude, dass der Kurs zuletzt etwas nach oben ging, wenngleich wir immer noch meilenweit vom NAV entfernt sind.

Allerdings hätte Dr. Schumy unseres Erachtens unbedingt zu den zuletzt kolportierten Berichten, wonach ein Verkauf des Russlandportfolios weit unter dem ohnehin schon deutlich zusammengestzten Buchwert droht.

Und wir sehen die Gefahr des Onlinehandels für die Einkaufszentren nach wie vor fundamental anders, als daqs Management unserer Immofinanz. Die Insolvenz des Spielzeugriesen Toys’R’Us sollte warnendes Beispiel sein.

 

Russland: Verkauf weit unter Buchwert?

Der immer wieder gut informierte Blog „Der Börsianer“ berichtete gestern wenig Erbauliches: Bezugnehmend auf ein russisches Medium ist zu lesen, dass ein Verkauf der Russland-Immobilien weit unter dem Buchwert droht.

Gerüchte: Immofinanz muss Russland unter Wert verkaufen

Auch die „Presse“ berichtete in der Folge von diesen mehr als betrüblichen Neuigkeiten:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5283626/Immofinanz-muss-RusslandGeschaeft-vielleicht-unter-Buchwert-verkaufen

Zur Erinnerung: Die Russland-Immobilien stehen zur Zeit mit 975 Millionen in den Büchern. Die hier kolportierten 800 Millionen würden einen gigantischen Buchwert-Abschlag von 20 Prozent bedeuten.

Dies führt besonders drastisch vor Augen, in welcher Welt das frühere Management unter Stammtisch-CEO Zehetner lebte: Zehetner hatte die Russland-Immobilien noch mit 1,7 Milliarden Euro in den Büchern.

Wir hoffen, das bewahrheitet sich nicht und Dr. Schumy schafft einen passablen Verkaufspreis. Die 800 Millionen kämen einem Desaster gleich.

Halbjahresbericht 2017 (2): Auslastung steigt durchgehend

Die Auslastung der Immobilie unserer Immofinanz wurde im letzten halben Jahr endlich wieder konkurrenzfähig. Das Positive daran ist zum einen dass man sich – wie die gestiegenen Mieterlöse beweisen – nicht höhere Auslastungen auf Kosten sinkender Quadratmetermieten „erkauft“ hat. Zum anderen gehen die Auslastungen quer durch alle Bereiche nach oben und das sowohl im Retail- als auch im Bürobereich.

Wir würde diesbezüglich vorsichtig von einem nachhaltigen Trend sprechen. Nächste Woche beschäftigen wir uns mit einem Sorgenkind – dem Net-Asset Value und dem Aktienkurs.

Halbjahresbericht 2017: Mieterlöse

Ein erfreuliches Bild lässt sich anlässlich des Halbjahresberichtes in Bezug auf die Mieterlöse zeichnen. Angetrieben von den nun endlich zufriedenstellenden Auslastungsquoten (Büro: 92 Prozent – Wir erinnern uns alle an die von uns oft kritisierten Zehetner-Auslastungen von knapp über 70 Prozent, die dann immer in peinlicher Weise schöngeredet wurden) steigen nun auch die Mieterlöse. Das ist ein sehr gutes Zeichen.

Positiv ist insbesondere, dass es sich um einen durchgehenden Aufwärtstrend quer über alle Märkte handelt – selbst das Problemkind Russland zeigt sich erholt. In diesem Bereich dürfen wir eine gute Note an Dr. Schumy vergeben!