Vonovia-Angebot für die BUWOG

Die BUWOG ist derzeit wieder in aller Munde. Zum Einen untersucht gerade das Gericht, ob beim Verkauf der BUWOG alles „supersauber“ gelaufen ist, zum anderen führt uns das heute18 verbreitete Angebot der deutschen Vonovia einmal mehr vor Augen, wie gut das Geschäft wahr, dass damals unsere Immofinanz (für ca die Hälfte von 961 Millionen Euro) gemacht hat.

Das Übernahmeangebot von nahezu 30 Euro pro Aktie würde einem Börsewert von mehr als 5 Milliarden Euro entsprechen.

Das ist schön für die BUWOG und ihre Aktionäre. Der Großteil der BUWOG-Aktionäre wird das Angebot wohl annehmen (bei einem aktuellen Kurs von rund EUR 24).

Das führt uns als Aktionäre unserer Immofinanz 2 Fakten vor Augen:

  1. Die BUWOG hat seit ihrem SpinOff von der Immofinanz ausgezeichnet performed, während unsere Immofinanz zuerst komplett den Anschluss an alle Mitbewerber verloren hat und nun diesen Rückstand nach wie vor nicht annähernd aufholen kann. Die BUWOG ist betreffend Börsenumsatz in Wien teilweise auch bereits an der Mutter vorbeigezogen. Das hat vereinfacht gesagt zwei Ursachen: 1. Daniel Riedl (gut für die BUWOG-Aktionäre) und 2. Eduard Zehetner (schlecht für die Aktionäre unserer Immofinanz).
  2. Dieser innere Wert der BUWOG geht unserer Immofinanz nach wie vor ab. Leider wurde damals die falsche Entscheidung getroffen – vor allem die Entscheidung für den Spin-Off erweist sich auch aus heutiger Sicht einfach nur als fatal.

Aktuell macht die BUWOG-Aktie einen riesigen Sprung nach oben. Wie halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.