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Aktienkurs – wieder unter 2 Euro!

In den letzten Tagen gab der Aktienkurs unserer Immofinanz wieder deutlich nach und notiert nun wieder mit Respektabstand unter der 2-Euro-Marke (Schlusskurs am 6. Februar 2018: EUR 1,92).

Stellt man diese traurige Entwicklung der Performance der ehemals in unserer Immofinanz integrierten BUWOG entgegen, wird die mehr als enttäuschende Entwicklung unserer Aktie noch einmal deutlicher. Die BUWOG-Aktie notiert bei fantastischen EUR 29 und liegt damit beim All-Time-High.

Es sei die Frage gestattet, wo wohl unsere Immofinanz notieren würde, hätte man nicht dieses unsägliche Spin-Off gemacht oder hätte man nicht sich zum völlig falschen Zeitpunkt von den BUWOG-Aktien getrennt.

BUWOG-CEO Riedl gab im aktuellen „Profil“ ein ausführliches Interview. Man muss ihm zur Performance „seines“ Unternehmens neidlos gratulieren.

https://www.profil.at/wirtschaft/buwog-chef-riedl-interview-8884507

 

Kursziele – wenig Bewegung

Wir veröffentlichen auf unserer Website in regelmäßigen Abständen Updates zu Kurszielen. Dies ermöglicht im Zeitverlauf einen guten Überblick über die Entwicklung der Expertenmeinungen zur Aktie unserer Immofinanz.

Leider hat es das Management unter CEO Schumy nach wie vor nicht geschafft, die Analysten zu überzeugen, Kursziele anzugeben, die sich eher am NAV als am aktuellen Aktienkurs bewegen.

Das Bild ist leider stabil und zeigt ein durchschnittliches Kursziel von ganz knapp über der 2-Euro-Marke. (Grafik entnommen von der Website unserer Immofinanz unter https://www.immofinanz.com/de/investor-relations/aktie/analysen)

 

Interessant ist zudem, dass es so aussieht, als ob vermehrt Analysten das Interesse an der Aktie unserer Immofinanz verlieren. Während in den vergangenen Jahren auf Website (und bis 2016 in den Geschäftsberichten) stabil 11 Analystenmeinungen publiziert wurden, sind es derzeit nur noch 7. Wir hoffen auf ein immofinanzinternes Versehen. Denn es wäre weder wünschenswert, dass Analysten unsere Gesellschaft überhaupt nicht mehr covern, noch, dass uns allenfalls eine Analystenmeinung unterschlagen wird (wobei wir für zweitere Annahme überhaupt kein Indiz haben)

Kursvergleich – unsere Immofinanz kommt nicht vom Fleck

Seit der Ankündigung des vollzogenen Verkaufes des Russlandportfolios kommt der Kurs unterer Immofinanz nicht mehr vom Fleck und grundelt weiter nur knapp über der 2-Euro Marke.

Offensichtlich ist es so, dass unsere Kritik an der Art und Weise des Verkaufs auch von anderen Marktteilnehmern geteilt wird. Die Investorengruppe um Herrn Umek hat ihr Missfallen sogar öffentlich gemacht (wenngleich es jener Gruppe in ihrem offenen Brief in erster Linie um eine Handlungsaufforderung Richtung „Stopp der CA-Immo-Fusionsgespräche ging“).

Dieses Unbehagen des Marktes scheint sich jedenfalls deutlich auf den Aktienkurs niederzuschlagen. Während die Aktie unserer Immofinanz seit dem 13. November (Verlautbarung des Verkaufes an die Fort-Gruppe) um 4 Prozentpunkte nachgeben musste, liegen alle anderen heimischen Immobilienaktien deutlich im Plus. Die CA Immo legte um 3% zu, die BUWOG gar um 15 Prozent. Und der IATX gewann im selben Zeitraum rund 6 Prozentpunkte.

Wir halten das, geschätzte Leser, ganz gewiss für keinen Zufall. Höchste Zeit, diesen Fehler mit anderen Maßnahmen wieder gut zu machen.

 

Immofinanz: Ausblick 2018

Der aktuelle Quartalsbericht unserer Immofinanz bietet hinsichtlich der Performance der Aktie ein leider vertrautes Chart – unsere Immofinanz hinkt dem ATX und dem IATX hinterher.

Unsere Immofinanz hinkt weiterhin allen anderen Titeln und Indizes hinterher. Von Aufholprozess ist auch nach dem Jahr 2017 nichts zu sehen. Das Loch, dass unter Alt-CEO Zehetner aufgerissen wurde, konnte unter CEO Schumy in den letzten 2 Jahren maximal stabilisiert werden.

Wir erhoffen uns für das neue Jahr, dass wir Aktionäre wieder bessere Nachrichten zu lesen bekommen.

Insgesamt dürfen wir für das Jahr 2017 kurz resümmieren:

Was hat uns gefallen:

  • Unter CEO Schumy folgen Worten stets Taten. Ein völliger Paradigmenwechsel im Vergleich zu Ankündigungsweltmeister und Umsetzungszwerg Zehetner. Wir teilen bei weitem nicht jede Maßnahme, aber durch Schumy kehrt für den Aktionär endlich wieder mehr Verlässlichkeit ein.
  • Der Stil Marktteilnehmern und Aktionären gegenüber hat sich gegenüber Stammtisch-CEO Zehetner ebenfalls drastisch verbessert.
  • Konsequenter Schlussstrich unter diverse Klagen und Zivilprozesse. Die Settlements mit Aktionären und Ex-Vorständen sind uneingeschränkt positiv, da sie den Blick nach vorne ermöglichen und nicht nur Anwälte im Sold halten.
  • Die Kapitalmarktkommunikation – von uns lange kritisiert – hat sich eindeutig verbessert und ist aus unserer Sicht nun einer Immofinanz angemessen.
  • Die Auslastung der Immobilien hat sich nicht nur stabilisiert sondern deutlich verbessert. Das ist eine bemerkenswerte Leistung nach den desaströsen Zehetner-Jahren.

Was hat uns nicht gefallen:

  • hier ist vor allem der Verkauf des Russland-Portfolios zu werten. Wir hielten den Zeitpunkt für falsch (daher enttäuschender Erlös). Außerdem hätten wir einen Spin Off für besser gehalten. Diese Großtransaktionen sind in den letzten Jahren aus unserer Sicht allesamt subobtimal gelaufen: Die CA Immo wurde teuer gekauft (allerdings hat der Kurs sich im Unterschied zu unserer Immofinanz prächtig entwickelt), die BUWOG – das ist dieser Tage besonders schmerzhaft – zu billig verkauft. Bei Russland sehen wir eine Fortsetzung dieser nicht optimal laufenden Transaktionen.

Geschätzte Leser, wir bedanken uns für Ihre Treue und wir freuen uns, dass wir dieses Jahr mit konstant hohen Leserzahlen aufwarten konnten. Bitte halten Sie uns auch im kommenden Jahr die Treue:

Mit den besten Wünschen für den Jahreswechsel. Wir sind im neuen Jahr in bewährter Weise wieder für Sie da.

Vonovia-Angebot für die BUWOG

Die BUWOG ist derzeit wieder in aller Munde. Zum Einen untersucht gerade das Gericht, ob beim Verkauf der BUWOG alles „supersauber“ gelaufen ist, zum anderen führt uns das heute18 verbreitete Angebot der deutschen Vonovia einmal mehr vor Augen, wie gut das Geschäft wahr, dass damals unsere Immofinanz (für ca die Hälfte von 961 Millionen Euro) gemacht hat.

Das Übernahmeangebot von nahezu 30 Euro pro Aktie würde einem Börsewert von mehr als 5 Milliarden Euro entsprechen.

Das ist schön für die BUWOG und ihre Aktionäre. Der Großteil der BUWOG-Aktionäre wird das Angebot wohl annehmen (bei einem aktuellen Kurs von rund EUR 24).

Das führt uns als Aktionäre unserer Immofinanz 2 Fakten vor Augen:

  1. Die BUWOG hat seit ihrem SpinOff von der Immofinanz ausgezeichnet performed, während unsere Immofinanz zuerst komplett den Anschluss an alle Mitbewerber verloren hat und nun diesen Rückstand nach wie vor nicht annähernd aufholen kann. Die BUWOG ist betreffend Börsenumsatz in Wien teilweise auch bereits an der Mutter vorbeigezogen. Das hat vereinfacht gesagt zwei Ursachen: 1. Daniel Riedl (gut für die BUWOG-Aktionäre) und 2. Eduard Zehetner (schlecht für die Aktionäre unserer Immofinanz).
  2. Dieser innere Wert der BUWOG geht unserer Immofinanz nach wie vor ab. Leider wurde damals die falsche Entscheidung getroffen – vor allem die Entscheidung für den Spin-Off erweist sich auch aus heutiger Sicht einfach nur als fatal.

Aktuell macht die BUWOG-Aktie einen riesigen Sprung nach oben. Wie halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.

 

Russland-Verkauf: Aktienkurs leidet

Seit Ankündigung des Verkaufes des Russland-Portfolio geht es für die Aktie unserer Immofinanz kontinuierlich bergab. Eine Trendumkehr ist bisher nicht absehbar.

Die von  uns an mehreren Stellen kritisierte Vorgangsweise (Zeitpunkt und Methode) dürfte der Markt ähnlich sehen: Denn innerhalb eines Monats (Ankündigung des Verkaufes an die russische Fort-Gruppe war am 13.11.) gab die Aktie, die ohnedies nach wie vor weit unter dem NAV notiert, noch einmal 10 Prozent nach:

Chart entnommen der Website der Wiener Börse.

Diese Entwicklung ist alles andere als erfreulich.

Verkauf Russland abgeschlossen

Unsere Immofinanz hat bekanntgegeben, dass das Closing des Verkaufes des Russland-Portfolios an russische Investoren erledigt wurde.

http://www.boerse-express.com/cat/pages/2940090/fullstory

Hier finden Sie die Aussendung unserer Immofinanz:

https://www.immofinanz.com/de/investor-relations/meldungen/corporate-news/immofinanz-schliesst-verkauf-des-russischen-einzelhandelsportfolios-ab/ID13455

Wir hielten diesen Schritt von der Vorgangsweise (Spin Off wäre aus unserer Sicht wesentlich plausibler gewesen) und vom Zeitpunkt (Wir haben arge Zweifel, ob man einen für unser Unternehmen optimalen Zeitpunkt gewählt hat) für falsch.

Das gilt wohl auch für andere Aktionäre – der Kurs unserer Immofinanz hat seit Ankündigung des Russland-Verkaufes um 10 Prozent nachgegeben und schrammt nun wieder knapp an der 2-Euro-Marke.

 

Quartalszahlen / und CA-Immo Fusionspläne

Gestern veröffentlichte unsere Immofinanz ihre Zahlen für das dritte Quartal Q3.

https://www.immofinanz.com/de/ergebnis-fuer-die-ersten-drei-quartale-2017

Insgesamt können wir die Entwicklung als positiv beurteilen. Sowohl die Auslastung als auch die Mieterlöse entwickeln sich überaus erfreulich. Die mehr als unrühmliche Ära von Alt-CEO Zehetner erscheint vor diesem Hintergrund wirklich langsam überwunden.

Allerdings dürfen die Zahlen über zwei Faktoren nicht hinwegtäuschen:

  1. Inklusive Russland ist der Konzern nach wie vor deutlich negativ. Umso betrüblicher ist es, dass der Verkaufspreis (abgesehen, dass aus unserer Sicht ein Spin Off besser gewesen wäre) eine herbe Enttäuschung ist. Der Markt hat dies auch entsprechend quittiert.
  2. Ein Gutteil der Ertragssteigerungen ist auf den beträchtlich gestiegenen Kurs der CA Immo, an der unsere Immofinanz bekanntlich eine beträchtliche Beteiligung hält, zurückzuführen. Man profitiert also von Finanzerträgen und weniger von Erträgen aus dem operativen Geschäft.

Dies führt uns zu einem weiteren Kapitel: Die beabsichtigte Fusion mit der CA Immo:

Gestern gab es einmal mehr ein deutliches Statement der Gruppe Petrus Advisers (Klaus Umek), die sich für ein sofortiges Ende der Fusionsgespräche stark macht.

Wir verstehen die ablehnende Haltung dieser Gruppe durchaus, zumal wir nicht sehen, welchen Vorteil die CA Immo von einer solchen Fusion hätte. Im Unterschied zu der Gruppe um Herrn Umek waren wir aber immer gegen einen schnellstmöglichen Russland-Verkauf um jeden Preis – eben weil wir genau das befürchteten, was nun eingetreten ist: Ein mehr als enttäuschender Verkaufspreis, da der Zeitpunkt alles andere als glücklich war.

Die Argumente von Petrus Advisers können Sie heute in großflächigen Zeitungsinseraten und in folgender Aussendung nachlesen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171128_OTS0118/petrus-advisers-fordern-sofortige-beendigung-der-fusionsvorbereitung-und-fokus-auf-wertpotenziale-bei-ca-immo-und-immofinanz

Ein Statement unserer Immofinanz steht bislang aus.

 

 

Quartalsbericht Q3 – Vorschau

Morgen veröffentlicht unsere Immofinanz nach Börseschluss die Quartalszahlen Q3. Neben den aktualisierten Werten v.a. hinsichtlich Mietentwicklung, Auslastung und anderer operativer Werte, die wir wieder genau analsyieren werden, erhoffen wir uns morgen oder spätestens am Mittwoch – bei der Veröffentlichung des dazugehörigen Quartalsberichts – Aussagen zur künftigen Entwicklung.

Bekanntlich wurde das Russlandportfolio mit gehörigen Abschlägen verkauft (gemessen an den Zehetner-Buchwerten müsste man von „gigantischen Abschlägen“ sprechen). Ein Spin Off wäre aus unserer Sicht besser gewesen. Wir erhoffen uns eine Darlegung der Entscheidungsgründe und Aussagen zur Fusion mit der CA Immo. Eine Lösung für das Russland-Portfolio wurde ja immer als Voraussetzung für die diesbezüglichen weiteren Schritte genannt.

Wir halten Sie, geschätzte Leser unseres Blog, auf dem Laufenden.

 

Russland-Verkauf: Ein erstes Abstrafen

Am ersten vollen Börsetag nach der Entscheidung von Aufsichtsrat und Vorstand wurde die Aktie unserer Immofinanz deutlich abgestraft und verlor knapp 3 Prozent an Wert.

https://www.wienerborse.at/news/apa-news-detail/?id=630812472

Uns wundert diese Reaktion der Anleger nicht, da auch wir erstens den Zeitpunkt für falsch halten, und zweitens eindeutig einen Spin-Off für die bessere Variante gehalten hätten.

Heute publizierte zudem die RCB ihr neues Kursziel für unser Unternehmen – auch hier wurde deutlich nach unten korrigiert: Von EUR 2,15 auf EUR 2,00 – mit der Empfehlung: „Reduzieren“:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/2934942/fullstory

Das war kein guter Start. Allerdings schlechte Nachrichten mit Anlauf!