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Hauptversammlung: Vergleiche mit Anlegern und Ex-Vorstand

Ein großes Verdienst der bisherigen Vorstandstätigkeit von Dr. Schumy sind sicherlich die intensivem Bemühungen, mit der Vergangenheit abzuschließen und den Blick nach vorne zu richten.

Auf der Hauptversammlung wurde berichtet, dass die Vergleiche mit Anlegern im großen und ganzen verglichen sind. Das brachte für unsere Immofinaz zwar einen ordentlichen Brocken in Form einer einmaligen Belastung für die Bilanz, aber mittelfristig wird das nicht nur den Kopf für die bevorstehenden großen Aufgaben frei machen, sondern unserer Gesellschaft sehr sehr viel Geld (allein schon aus Anwaltskosten) sparen.

Die Tatsache, dass es seitens der Aktionäre keine einzige auch nur annähernd kritische Wortmeldung dazu gab, zeigt, wie sehr die Aktionäre die radiale Abkehr von der polternden, bösartigen und alles blockierenden Zehetner-Strategie in dieser Angelegenheit zu schätzen wissen.

Dies gilt auch für den für manche Altaktionäre sicherlich delikaten und auch auf den ersten Blick weh tuenden Vergleich mit dem früheren Vorstand Gertner. Wir halten diesen umfassenden Vergleich aus den selben Gründen wie oben jedenfalls für sinnvoll und gratulieren dem Management zu diesem Schritt, diesen Vergleich den Aktionären klar, direkt und transparent präsentiert zu haben.

Leider beschränkt sich unser Lob für Dr. Schumy derzeit nur auf derartige – für den Fortgang unserer Gesellschaft eher nur aus symbolischen und psychologischen Gründen sinnvollen – Nebenschauplätze.

Das größte Problem, dessen Wurzel natürlich in den schwerwiegenden Managementfehlern des Dr. Zehetner lag, war für unsere Gesellschaft das eklatante Missverhältnis zwischen dem großen Verkaufsdeal (BUWOG – Verkauf mit beträchtlichem Abschlag) und dem großen Einkaufsdeal (CA Immo – Kauf mit exorbitantem Aufschlag). Das ist die Ära Schumy und das werden wir nächste Woche detaillierter nachzeichnen.

 

 

Geschäftsbericht (2) – Anlegerverfahren

Der aktuelle Geschäftsbericht 2015/2016 führt ab Seite 75 den aktuellen Stand zu diversen Rechtsstreitigkeiten aus.

Es ist aus unserer Sicht sehr erfreulich, dass die Aussagen von Dr. Schumy, dass man die Verfahren mit den Anlegern weitestgehend mit Vergleichen gesettelt hat, nun auch offiziell durch den Geschäftsbericht bestätigt werden.

Wir halten das für eine außerordentlich große Leistung von Dr. Schumy. Er hat damit das völlig unnotwendige und aggressive Vorgehen von Alt-CEO Zehetner ins Gegenteil verkehrt. Das laufende geschäftigen mit der Vergangenheit verstellt den Blick nach vorne.

Dass man auch mit ehemaligen Vorständen solche Vergleiche anstrebt, halten wir aus diesem Grund ebenfalls für völlig richtig.

Es stellt sich die Frage, wie viele Millionen Euro an Anwaltskosten sich unsere Gesellschaft hätte sparen könnten, hätte man den klagenden Anlegern früher die Hände gereicht und sie nicht bei jeder Hauptversammlung stets aufs neue als Feinde gesehen. Die Präpotenz, mit der Herr Zehetner hier bei jeder Gelegenheit auf die Anleger losging, hat hier mutmaßlich Millionen an Euro gekostet.

Gut und lobenswert, dass Dr. Schumy hier sehr konsequent die Reisßleine gezogen hat und auf dem Besten Weg ist, sich künftig ausschließlich mit der Zukunft zu beschäftigen.