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Deutsche Wohnen vor Übernahme: Entsteht endgültig übermächtiger BUWOG-Gegner?

Just während der diesjährigen BUWOG-Hauptversammlung (Dienstag, 13.10., Wiener Stadthalle) begannen sich Gerüchte zu verdichten, wonach die Nachfolgegesellschaft der deutschen Annington (Vonovia) mit der deutsche Wohnen den zweiten Branchenriesen schlucken will.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vonovia-will-deutsche-wohnen-fuer-14-milliarden-euro-uebernehmen-a-1057696.html

Heute vermelden deutsche Medien, dass diese Überlegungen schon weit gediehen sein dürften und die Übernahme der Nummer 2 (über 140.000 Wohnungen) durch die Nummer 1 (mehr als 350.000 Wohnungen) unmittelbar bevor stehen könnte.

Damit würde ein Branchenriese mit rund 500.000 Wohnungen in Deutschland enstehen.

Warum ist das relevant für unsere Immofinanz? Nachdem unsere Immofinanz (nach dem sündteuren teuren und womöglich verunglückten Umtauschangebot) nach wie vor auf einen Gutteil ihrer BUWOG-Aktien sitzt, rückt deren Performance in Deutschland wieder in den Mittelpunkt.

Die von Dr. Zehetner damals groß rausposaunte Frankfurt-Notiz erwies sich als Flop, weil wohl angesichts der vergleichsweise zu oben mickrigen Zahl von 20.000 deutschen Wohnungen und der Tatsache, dass interessierte Investoren eben auch eine starke Österreichkomponente mitkaufen müssten, die Aktie für den deutschen Markt schlicht nicht attraktiv genug ist.

Durch diese neue Fusion würde sich das keineswegs verbessern – im Gegenteil! Im Vergleich zum Deutschlandanteil der BUWOG wäre der neue Riesenkonzern 25 mal (!) größer und damit endgültig übermächtig und außerhalb jeder Reichweite.

„Rotes Tuch“ Immofinanz

Langsam scheinen sich auch Analysten und Journalisten verstärkt mit der im Vergleich zu anderen mehr als enttäuschenden Kursperformance unserer Immofinanz zu beschäftigen.

Im heutigen Wirtschaftsblatt berichtet Leo Himmelbauer von einer Herabstufung der Immofinanz durch die Analysten von Kempen. Außerdem berichtet er, analog zu unseren Beiträgen, von der Performance der Immofinanz seit Jahresbeginn.

Während andere Immoaktien regelrecht abhoben (Gagfah, + 42 Prozent, LEG + 36 Prozent, Deutsche Annington, + 27 Prozent, Deutsche Wohnen, + 21 Prozent) stürzte die Immofinanz, regelrecht ab und liegt zweistellig im Minus.

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/3873914/Aktie-der-Immofinanz-heuer-ein-rotes-Tuch?_vl_backlink=/home/index.do

Manche Erklärungen für diesen Absturz fünz finden Sie auf unserem Blog.

 

Wir dürfen an dieser Stelle noch zwei Ankündigungen machen:

1. es folgt heute noch ein weiterer Beitrag über eine erstaunliche und aufschlussreiche Publikation der Immofinanz

2.  danke für alle Zuschriften, das viele Lob und die Anregungen. Wir sind überwältigt von Ihrem Interesse! Wir bedanken uns auch für vereinzelte Kritik. Wir sind mit der Beantwortung mancher Ihrer Zuschriften im Rückstand. Wir bemühen uns, das möglichst bald aufzuholen.

Warum wir dem Management nicht mehr vertrauen

Die Immofinanz hat bisweilen das Image eines am Aktienmarkt gut performenden Unternehmens. Aktionäre dieses Unternehmens sehen das allerdings ganz anders: Der Aktienkurs unserer Immofinanz entwickelte sich in den letzten 5 Jahren dramatisch schlechter als vergleichbare Immobilientitel im In- und Ausland. Warum wir dem Management nicht mehr vertrauen weiterlesen