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Geschäftsbericht (7) – Developments

Auf Seite 152 des Geschäftsberichts 2015/16 wird das Developmentgeschäft unserer Immofinanz anhand von Zahlenreihen anschaulich dargestellt.

Das Ergebnis ist ernüchternd. Man schafft es auch heuer nicht, dieses Geschäft auch nur ansatzweise profitabel zu betreiben.

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Das ist die in Zahlen gegossene Bankrotterklärung des jahrelang von Alt-CEO Zehetner gepredigten Begriffes der „Immobilienmaschine“.

Es fehlt ganz offensichtlich das Know-How, Immobiliendevelopment zu einem einträglichen Geschäftsmodell für unsere Immofinanz zu machen. Wir haben diese offensichtliche Situation seit Jahren als evident kritisiert.

Es ist klar, dass es vor allem im Ausland lokale Partner im Development braucht. Auch der aufgeblähte Zehetner-Apparat (den Dr Schumy nun kräftig redimensioniert) konnte das niemals kompensieren.

Was wir hier sehen, ist die Manifestation, dass die Zehetnersche „Immobilienmaschine“ immer nur eines war: Ein teures potemkinsches Dorf und ein durchsichtiger PR-Schmäh.

Geschäftsbericht (6) – Mitarbeiterabbau

Der bereits in der Präsentation der Jahreszahlen angekündigte Mitarbeiterabbau wird explizit auch im vorliegenden Geschäftsbericht (Seite 7) erwähnt – dieses mal allerdings erfreulicherweise mit detaillierteren Zahlen unterlegt

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Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde bereits um 150 reduziert. Weitere 100 werden folgen.

Angesichts dieser Zahlen fragt man sich einmal mehr, welche Art von Größenwahn oder überbordendem Optimismus Herrn Zehetner gepackt hat, den Apparat völlig am Markt vorbei derart aufzublähen.

Dr. Schumy muss diese Suppe nun auslöffeln. Für diese Maßnahme dürfen wir ein explizites Lob aussprechen.

Jahreszahlen (1) – sinkende Mitarbeiterzahl

Geschätzte Leser,

wie angekündigt, beschäftigen wir uns diese Woche mit der Analyse der vorgelegten Jahrezahlen bzw der zusätzlichen Informationen, die den Aktionären unserer Immofinanz gegeben wurden.

Wir dürfen an dieser Stelle mit einer sehr positiven Entwicklung beginnen, denn das neue Management unter Dr. Schumy ist dabei, einen weiteren Mühlstein der Ära Zehetner los zu werden:

Während unter Alt-CEO Zehetner mit jedem Jahr Immobilienvermögen und Aktivitäten unserer Immofinanz schrumpften, fand dies kaum Niederschlag in der Zahl der von der Immofinanz bezahlten Mitarbeiter. Bezüglich dieses sich jedes Jahr zuspitzenden Kostenfaktors wurde nun ganz offensichtlich der erste große Schnitt gemacht und die Mitarbeiterzahl wieder etwas konkurrenzfähiger zum Mitbewerb gemacht.

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Dieses unter dem Punkt „Kostensenkungen“ angeführte Chart über auch in den nächsten Monaten wirklich deutlich im Sinken begriffene Personalkosten, ist ein erfreulicher Ansatz.

Dass man endlich Kostensenkungen ernsthaft angegangen ist (und offensichtlich weiter angehen will), ist aus Aktionärssicht sehr erfreulich.