Schlagwort-Archive: Verkäufe

Weiterer Immobilien-Abverkauf

Gestern gab das Management unserer Immofinanz bekannt, sich von weiteren österreichischen Immobilien getrennt zu haben.

http://www.immofinanz.com/de/investor-relations/meldungen/corporate-news/immofinanz-verkauft-kleinteiliges-oesterreichisches-retail-spezialportfolio-und-setzt-konzentration-auf-kernbereiche-fort/ID13123

Immerhin 108.000 Retail-Quadratmeter wurden verkauft – offenbar um damit weiter die beiden Marken Vivo (sehen wir kritisch) und Stop Shop (sehen wir tendenziell positiv) voranzutreiben.

Interessant wäre einmal mehr, wie sich der Verkaufserlös im Vergleich zum Buchwert darstellt. Leider blieb man diese Information – wie relativ häufig in letzter Zeit – schuldig. Wir erhoffen uns hier spätestens im Geschäftsbericht Antworten.

Mit Spannung erwarten wir auch die kommenden Halbjahreszahlen bzw. den Halbjahresbericht am Montag. Wir werden in gewohnter Weise analysieren.

 

 

Wien: Der Abverkauf geht weiter

In Wien hat unsere Immofinanz nun neuerlich eine Büroimmobilie – diesmal in der Schönbrunner Straße – verkauft.

http://www.boerse-express.com/cat/pages/2843136/fullstory

Nachdem der Kaufpreis der 3000m2-Immobilie nicht genannt wurde, erwarten wir seitens des Managements jedenfalls in geeigneter Form eine Mitteilung, ob der Kauf über oder unter dem Buchwert erfolgte.

Mit diesem Verkauf setzt unsere Immofinanz eine zumindest aus unserer Sicht völlig diffuse Strategie bezüglich des Standorts Wien fort.

Ein klarer roter Faden ist für den Aktionär daher extrem schwer zu finden.

Gleiches gilt für die Leerstandssituation bei den Großimmobilien. Den von Alt-CEO Zehetner als notleidend zurückgelassenen Wienerberg konnte das Management um Dr. Schumy nun endlich wieder gut ausmieten, für den Gaudenzdorfer Gürtel wird allerdings seit Monaten ein Nachmieter gesucht.

Wir vermissen hier nach wie vor eine klare Strategie. Das ist gerade im Hinblick auf Wien als Unternehmensheadquarter besonders schade.

Jahreszahlen (3) – Immobilienverkäufe

Der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu entnehmen, dass unsere Immofinanz aus Immobilienverkäufen lediglich einen Überschuss von 800.000 Euro erwirtschaftete.

Verkäufe

Dies erscheint angesichts der hohen Anzahl von Verkäufen erstaunlich gering.

Die Frage, die sich uns Aktionären stellt: Wurde zu schlecht verkauft oder waren die Bewertungen deutlich zu hoch?

Sollte es sich um Zweiteres handeln, stellt sich die Folgefrage: Was heißt das für die gesamten Bewertungen in der Bilanz?